Heuschrecken PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Markus Salenga   
Sonntag, den 21. Februar 2010 um 17:06 Uhr

Heuschrecke (Futter)

Als Heuschrecken bezeichnet man üblicherweise die typischen Vertreter aus den Insektenordnungen der Langfühlerschrecken und Kurzfühlerschrecken. Wird der Begriff Heuschrecken im wissenschaftlichen Zusammenhang verwendet, so versteht man darunter die Zusammenfassung aller Arten eben dieser beiden Ordnungen. Er ist damit gleichbedeutend mit dem Begriff Springschrecken, der aber stärker auf das inzwischen in Frage gestellte Schwesterngruppenverhältnis der beiden Ordnungen abzielt.

Umgangssprachlich differenziert der Begriff Heuschrecke nicht zwischen verschiedenen Heuschreckengruppen und -arten, sondern benennt in erster Linie den allgemein bekannten Heuschreckenhabitus, der durch eine langgestreckte, mäßig seitlich abgeplattete Körperform, einen breiten, sattelartigen Halsschild, einen großen, in vertikaler Richtung gestreckten Kopf und vor allem die zu kräftigen Sprungbeinen umgebildeten Hinterbeine gekennzeichnet ist. Beispielsweise werden die Grillen, die als Untergruppe der Langfühlerschrecken wissenschaftlich zu den Heuschrecken zählen, wegen ihres abweichenden Körperbaus im allgemeinen Sprachgebrauch nicht mit dem Begriff Heuschrecke assoziiert.

Sprachlich abgeleitet von den Heuschrecken sind die Gruppen der Gespenstschrecken, (darunter z.B. Stabschrecken und Wandelndes Blatt) und die Fangschrecken (oder Fangheuschrecken), z.B. die Europäische Gottesanbeterin, die zur weiteren Verwandtschaft der Heuschrecken, den Geradflüglern zählen.